Die Vorderachse mit der Lenkung ist auf die Seite gestellt und abgedeckt. Somit kann ich mit der Hinterachse beginnen. Anspruchsvoll wird diese aber erst bei der Zerlegung des Differenzials.
Der erste Schritt bei der Demontage der Hinterachse ist das lösen der Bremssättel. Diese sind mit zwei Schrauben fest gemacht und, nach dem Abschrauben der Bremsleitungen, auch schnell entfernt.
Die Nabe mit der Bremsscheibe ist mit einer Keilbahn auf der Achswelle befestigt und drauf gesteckt. Auf der einen Seite sass die Nabe so locker, dass nicht einmal der Abzieher benötigt wurde. Auf der anderen Seite jedoch sitzt die Nabe so fest, dass der Abzieher nicht ausreichte und ich einen grösseren organisieren muss und es mit diesem Später nochmals versuche.
So bald die Nabe ab ist, kann auch der Bremssattelhalter entfernt werden. Dieser ist mit vier Schrauben an der Achse befestigt und beinhaltet auch noch einen Simmering zur Abdichtung der Achswelle sowie Abstandshalter zur Einstellung des Achsspiels sowie deren Abdichtung. Es ist ratsam sich die Anzahl der Ausgleichsscheiben zu merken und zu dokumentieren.
Um nun die Steckachse aus dem Gehäuse zu entfernen, benötigt man ein spezielles Werkzeug oder eine selbst gemachte Vorrichtung. Letztendlich geht es nur darum, die Achse mit dem Radlager gleichmässig heraus zu ziehen. Ich habe dafür zwei Platten mit unterschiedlich grossen Löchern zum überstülpen und zum gegenhalten gesucht. Auf der unteren Platte habe ich dann zwei längere Schrauben geschweisst. Nun kann man mit zwei Muttern einen Druck gegen die Achsmutter aufbauen und die Steckachse samt Lager herausdrücken.
Die Steckachse hat eine Kante welche das Lager an Ort und Stelle hält. Dahinter sitzt, immer noch im Gehäuse fest, eine Öldichtung welche auch entfernt und später ersetzt werden muss. Das Lager selber muss ich dann mit der Presse heraus- und dann das neue rein- pressen.
Das Differenzial selber muss zuerst mittels der Ölablassschraube vom Öl befreit werden. Anschliessend kann der Deckel abgenommen werden was nun einen Blick in das Innere des Differenzials ermöglicht. Da hier absolut keine Verschleisserscheinungen erkennbar sind und auch überhaupt kein Spiel vorhanden ist, werde ich das Differenzial lediglich reinigen und neu schmieren.
Die handlicheren Teile der Hinterachse werden, wie schon bei den anderen Komponenten vorgegangen, erst gestrahlt und dann neu lackiert. Auch hier werde ich wieder den schwarzen und grauen Chassislack verwenden. Das Achsgehäuse werde ich, da es schwer und sperrig ist, mit meiner kleinen, mobilen Sandstrahlanlage überarbeiten.
Da die Beifahrerseite der Karosserie rostfrei ist, mussten noch abschliessend die Türen montiert werden um den unteren, äusseren Schweller anzupassen. Auch bei den Karosseriearbeiten sind ständig Fortschritte erkennbar und dank der Hilfe der Karosserie Bähler werden die Arbeiten absolut professionell erledigt und ich lerne jedes Mal Etwas dazu.
Komplette Restaurierung eines Jaguar MK II 3.8 Liter Baujahr 1960 in Originalzustand
Samstag, 24. August 2013
Samstag, 27. Juli 2013
Lenkgetriebe
Für die Überarbeitung des Lenkgetriebes bedurft es noch einiger Stunden Arbeit an der Glasperl- Strahlanlage. Um auch hier ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen, mussten die einzelnen Teile sorgfältig bearbeitet werden. Die Kiste mit den Teilen veränderte sich aber zusehends von "voll mit alten Teilen" zu "voll mit überarbeiteten Teilen". Die Lager, Dichtungen, O- Ringe und Simmeringe habe ich nicht angefasst, da diese durch komplett neue Teile ersetzt werden.
Die Gelenkwelle vom Lenkgetriebe zum Steuerrad wurde mit einem neuen Gummi versehen und nach mehreren Schichten Grundierung mit Zinkstaubfarbe mit einem silbernen Lack überzogen. Nach dem Zusammenbau der Welle habe ich diese Verpackt und zur späteren Weiterverwendung in eine angeschriebene Kiste gelegt.
Die restlichen Teile der Lenkung wurden, nach einer Grundierung mit Zinkstaublack, mit mehreren Schichten Ovatrol Chassielack überzogen. Ich hatte mir beim Bestellen den Lack nicht ganz so hell vorgestellt (eher grau), aber es gibt einen schönen Kontrast zu den Schwarzen Teilen und dem schwarzen Unterboden (der ist ja auch schwarz, da die Karosserie schwarz wird). Nach den längeren Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Schichten und der letzten Schicht, konnte die Montage zusammen mit der Explosionszeichnung und dem Werkstatthandbuch beginnen.
Bei der Montage der Lenkkomponenten benötigt man viel Fett. Einerseits werden alle Lager und auch der komplette Umlenkhebel damit gefüllt, anderseits benötigt man es um die 51 Kugeln wieder an ihren Platz zu bringen. Die 31 welche auf der Schnecke laufe, sind nicht so aufwändig. Auch sind die zehn Kugeln des unteren Lagers einfach einzubringen. Da man nun aber die Schnecke auf dem unteren Lager platziert und das obere Lager mit den Kugeln nicht über die Welle bringt, müssen die Kugeln von der Gehäuseinnenseite in die Lagerbuchse rein gefummelt werden. Damit fängt man doch einige Male an bevor alle Kugeln an ihrem Platz sind.
Jetzt schraubt man die beiden Deckel welche die Lager halten noch ein paar Mal ab und an. Dies um das Spiel der Lager einzustellen. Das Spiel kann durch die Zugabe von Metallplättchen und Papierdichtungen vergrössert werden. Zu wenig Spiel vergrössert den notwendigen Kraftaufwand zum Bewegen der Schnecke immens und zu grosses Spiel ist auch nicht gesund. Nach drei Versuchen und selbst angefertigten, zusätzlichen Papierdichtungen habe ich das Spiel perfekt eingestellt.
Jetzt kann ein neuer O-Ring im Gehäuse eingesetzt und die Welle eingeschoben werden. Dies ist der einfachste Teil. Anschliessend muss nur noch der Deckel aufgeschraubt und danach das Spiel der Welle eingestellt werden. Dazu wird lediglich die Einstellmutter von Hand soweit eingeschraubt, bis diese die Welle berührt. Zur Fixierung kann nun die Einstellmutter gekontert und verschlossen werden. Nach dem Einfüllen von drei Deziliter Getriebeöl SAE140 mit EP ist das Getriebe fertig für den Anbau am Achsträger.
Weiter ging es dann mit dem Zusammenbau des Umlenkhebels. Dieses Gebilde besteht aus zwei Lagern und einer Welle welche nach Unten mit einer Filzdichtung abgedichtet wird. Das ganze Gehäuse mit Fett füllen und alles verschliessen. So einfach ging dies.
Alle Teile sind bereit zur Montage am Achsträger. Die Schrauben vor dem Eindrehen noch schön gefettet und mit Sicherungsscheiben versehen damit dies auch hält. Die neuen Spurstangen können nun an die neu eingepressten Lager angeschraubt und grob eingestellt werden. Nach dem markieren aller festgezogenen Schrauben und Muttern mit Sicherungslack (roter Nagellack meiner Frau, verwende ich bei allen Teilen) sind die Arbeiten an der Lenkung erfolgreich abgeschlossen.
Es gibt da aber noch eine zweite, parallele Baustelle. Die Arbeiten an der Karosserie. Auch hier sind wir weiter gekommen. Der linke Schweller ist durch einen neuen ersetzt. Eben so auch der vordere Teil des Unterbodens und der vordere Radlauf. Der hintere Radlauf ist auch gemacht und somit ist die Beifahrerseite nahezu rostfrei. natürlich gibt es noch viel zu tun, aber es ist schon ein grosser Fortschritt.
Die Gelenkwelle vom Lenkgetriebe zum Steuerrad wurde mit einem neuen Gummi versehen und nach mehreren Schichten Grundierung mit Zinkstaubfarbe mit einem silbernen Lack überzogen. Nach dem Zusammenbau der Welle habe ich diese Verpackt und zur späteren Weiterverwendung in eine angeschriebene Kiste gelegt.
Die restlichen Teile der Lenkung wurden, nach einer Grundierung mit Zinkstaublack, mit mehreren Schichten Ovatrol Chassielack überzogen. Ich hatte mir beim Bestellen den Lack nicht ganz so hell vorgestellt (eher grau), aber es gibt einen schönen Kontrast zu den Schwarzen Teilen und dem schwarzen Unterboden (der ist ja auch schwarz, da die Karosserie schwarz wird). Nach den längeren Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Schichten und der letzten Schicht, konnte die Montage zusammen mit der Explosionszeichnung und dem Werkstatthandbuch beginnen.
Bei der Montage der Lenkkomponenten benötigt man viel Fett. Einerseits werden alle Lager und auch der komplette Umlenkhebel damit gefüllt, anderseits benötigt man es um die 51 Kugeln wieder an ihren Platz zu bringen. Die 31 welche auf der Schnecke laufe, sind nicht so aufwändig. Auch sind die zehn Kugeln des unteren Lagers einfach einzubringen. Da man nun aber die Schnecke auf dem unteren Lager platziert und das obere Lager mit den Kugeln nicht über die Welle bringt, müssen die Kugeln von der Gehäuseinnenseite in die Lagerbuchse rein gefummelt werden. Damit fängt man doch einige Male an bevor alle Kugeln an ihrem Platz sind.
Jetzt schraubt man die beiden Deckel welche die Lager halten noch ein paar Mal ab und an. Dies um das Spiel der Lager einzustellen. Das Spiel kann durch die Zugabe von Metallplättchen und Papierdichtungen vergrössert werden. Zu wenig Spiel vergrössert den notwendigen Kraftaufwand zum Bewegen der Schnecke immens und zu grosses Spiel ist auch nicht gesund. Nach drei Versuchen und selbst angefertigten, zusätzlichen Papierdichtungen habe ich das Spiel perfekt eingestellt.
Jetzt kann ein neuer O-Ring im Gehäuse eingesetzt und die Welle eingeschoben werden. Dies ist der einfachste Teil. Anschliessend muss nur noch der Deckel aufgeschraubt und danach das Spiel der Welle eingestellt werden. Dazu wird lediglich die Einstellmutter von Hand soweit eingeschraubt, bis diese die Welle berührt. Zur Fixierung kann nun die Einstellmutter gekontert und verschlossen werden. Nach dem Einfüllen von drei Deziliter Getriebeöl SAE140 mit EP ist das Getriebe fertig für den Anbau am Achsträger.
Weiter ging es dann mit dem Zusammenbau des Umlenkhebels. Dieses Gebilde besteht aus zwei Lagern und einer Welle welche nach Unten mit einer Filzdichtung abgedichtet wird. Das ganze Gehäuse mit Fett füllen und alles verschliessen. So einfach ging dies.
Alle Teile sind bereit zur Montage am Achsträger. Die Schrauben vor dem Eindrehen noch schön gefettet und mit Sicherungsscheiben versehen damit dies auch hält. Die neuen Spurstangen können nun an die neu eingepressten Lager angeschraubt und grob eingestellt werden. Nach dem markieren aller festgezogenen Schrauben und Muttern mit Sicherungslack (roter Nagellack meiner Frau, verwende ich bei allen Teilen) sind die Arbeiten an der Lenkung erfolgreich abgeschlossen.
Es gibt da aber noch eine zweite, parallele Baustelle. Die Arbeiten an der Karosserie. Auch hier sind wir weiter gekommen. Der linke Schweller ist durch einen neuen ersetzt. Eben so auch der vordere Teil des Unterbodens und der vordere Radlauf. Der hintere Radlauf ist auch gemacht und somit ist die Beifahrerseite nahezu rostfrei. natürlich gibt es noch viel zu tun, aber es ist schon ein grosser Fortschritt.
Was steht nun als nächstes an? Weiter geht es mit der Hinterachse. Auch hier hat es wieder einige Lager und Dichtungen die mit neuen ersetzt werden müssen. Natürlich darf auch hier das Strahlen und Lackieren mit Chassislack nicht fehlen. Das Differenzial wird hell, der Rest schwarz. Bis es aber so Weit ist, vergehen noch ein paar Tage.
Montag, 8. Juli 2013
Endmontage Vorderachse - Demontage Lenkung
Die oberen Anschläge aus Gummi gibt es nicht mehr als Neuteil oder ich habe sie, bei den einschlägig bekannten Lieferanten, einfach nicht gefunden. Damit beim Anheben des Wagens später die Räder nicht bis zum Metallanschlag durchhängen, wollte ich die Anschläge aber auf jeden Fall montiert haben.
Als Lösung des Problems habe ich mir zwei Schwingungsdämpfer für Maschinen gekauft. Diese haben etwa die selben Masse wie die alten Dämpfer. Dazu noch ein passend konstruiertes Montagestück hergestellt welches den Dämpfer über das M8 Gewinde aufnehmen kann. Die Montage an den oberen Querlenkern erfolgt über die originalen Montagepunkte.
Die Gewindeteile für den oberen Querlenker an der linken Seite wurden überarbeitet und konnten nun eingebaut werden. Nach der Montage des Achsschenkels habe ich begonnen die neuen Stossdämpfer zu montieren. Dazu habe ich die Dämpfer auf der Montageplatte festgeschraubt und diese auf den Federplatten befestigt. Dieses Konstrukt wiederum habe ich an den unteren Querlenkern angeschraubt. Dies jedoch nur leicht, da die Federplatten nochmals demontiert werden müssen wenn die neuen Federn montiert werden. Um die Federn zu montieren muss ich mir nochmals das Spezialwerkzeug bei der Oldtimer- Garage der Emil Frey in Safenwil ausleihen. Bis Dahin wird die fast komplett montierte Achse auf die Seite gestellt.
Da nun das Teilprojekt Vorderachse nahezu abgeschlossen ist, kann ich mich der Lenkung widmen. Erst wurden die beiden Umlenkarme demontiert. Nun kann das Umlenkgehäuse demontiert werden, in dem man den oberen Deckel abnimmt, die Mutter mit deren Sicherung löst und dann die Welle aus den Lagern drückt. Wie bei allen anderen Arbeiten auch ist hier Sorgfalt und eine umfassende Dokumentation unerlässlich.
Die Buchsen der Umlenkhebel sind nicht mehr brauchbar und wurden mit einer Presse herausgepresst. Diese werden mit neuen Buchsen versehen so dass die Lenkung nicht schwammig wird. Dazu passend habe ich die Spurstangen durch neue ersetzt da die Kugelgelenke der alten völlig ausgeschlagen waren und die neue Spurstangen einzeln einstellbar sind und somit nicht mehr ausschliesslich über die mittlere Spurstange.
Die Demontage des Lenkgetriebes ist auch keine Hexerei. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da die Lager und die Schnecke mit losen Kugeln gelagert sind. Man muss einfach aufpassen und die 51 Kugeln (jeweils zehn pro Lager und 31 in der Schnecke) sofort einsammeln und fest verpacken. Glücklicherweise sind die Kugeln voll Fett und rollen deswegen nicht einfach davon. Zusätzlich muss man beim Entfernen des Deckels bzw. der Einstellschraube auf die Feder acht geben. Ansonsten geht die Demontage gut voran, so dass ich die ersten Teile schon mit Glasperlen strahlen konnte.
Die restlichen Teile werden nun Nach und Nach gestrahlt und dann auch mit dem Chassilack lackiert. Da ich auch hier alle Lager, Buchsen und Dichtungen ersetzte, hatte ich diese Teile schon bei der ersten grossen Bestellung auf die Liste genommen. Somit kann dann Bald mit der Montage begonnen werden.
Als Lösung des Problems habe ich mir zwei Schwingungsdämpfer für Maschinen gekauft. Diese haben etwa die selben Masse wie die alten Dämpfer. Dazu noch ein passend konstruiertes Montagestück hergestellt welches den Dämpfer über das M8 Gewinde aufnehmen kann. Die Montage an den oberen Querlenkern erfolgt über die originalen Montagepunkte.
Die Gewindeteile für den oberen Querlenker an der linken Seite wurden überarbeitet und konnten nun eingebaut werden. Nach der Montage des Achsschenkels habe ich begonnen die neuen Stossdämpfer zu montieren. Dazu habe ich die Dämpfer auf der Montageplatte festgeschraubt und diese auf den Federplatten befestigt. Dieses Konstrukt wiederum habe ich an den unteren Querlenkern angeschraubt. Dies jedoch nur leicht, da die Federplatten nochmals demontiert werden müssen wenn die neuen Federn montiert werden. Um die Federn zu montieren muss ich mir nochmals das Spezialwerkzeug bei der Oldtimer- Garage der Emil Frey in Safenwil ausleihen. Bis Dahin wird die fast komplett montierte Achse auf die Seite gestellt.
Da nun das Teilprojekt Vorderachse nahezu abgeschlossen ist, kann ich mich der Lenkung widmen. Erst wurden die beiden Umlenkarme demontiert. Nun kann das Umlenkgehäuse demontiert werden, in dem man den oberen Deckel abnimmt, die Mutter mit deren Sicherung löst und dann die Welle aus den Lagern drückt. Wie bei allen anderen Arbeiten auch ist hier Sorgfalt und eine umfassende Dokumentation unerlässlich.
Die Buchsen der Umlenkhebel sind nicht mehr brauchbar und wurden mit einer Presse herausgepresst. Diese werden mit neuen Buchsen versehen so dass die Lenkung nicht schwammig wird. Dazu passend habe ich die Spurstangen durch neue ersetzt da die Kugelgelenke der alten völlig ausgeschlagen waren und die neue Spurstangen einzeln einstellbar sind und somit nicht mehr ausschliesslich über die mittlere Spurstange.
Die Demontage des Lenkgetriebes ist auch keine Hexerei. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da die Lager und die Schnecke mit losen Kugeln gelagert sind. Man muss einfach aufpassen und die 51 Kugeln (jeweils zehn pro Lager und 31 in der Schnecke) sofort einsammeln und fest verpacken. Glücklicherweise sind die Kugeln voll Fett und rollen deswegen nicht einfach davon. Zusätzlich muss man beim Entfernen des Deckels bzw. der Einstellschraube auf die Feder acht geben. Ansonsten geht die Demontage gut voran, so dass ich die ersten Teile schon mit Glasperlen strahlen konnte.
Die restlichen Teile werden nun Nach und Nach gestrahlt und dann auch mit dem Chassilack lackiert. Da ich auch hier alle Lager, Buchsen und Dichtungen ersetzte, hatte ich diese Teile schon bei der ersten grossen Bestellung auf die Liste genommen. Somit kann dann Bald mit der Montage begonnen werden.
Sonntag, 23. Juni 2013
Achsschenkelmontage
Das letzte Mal habe ich angefangen die Vorderachse zusammen zu bauen. Die Montage der überarbeiteten und neuen Teilen macht einen riesen Spass und die Fortschritte der Arbeiten motivieren immer wieder aufs Neue.
Vor dem weiteren Zusammenbau der Vorderachse habe ich mich aber auch wieder den Karosseriearbeiten gewidmet. Der linke, innere Schweller musste dieses Mal gelöst werden, so dass dieser demontiert werden kann. Es sind eine ganze Menge Schweisspunkte welche den Schweller an der Karosserie halten und demnach geöffnet werden müssen. Gefunden habe ich diese relativ schnell, musste dann aber viel Zeit zum lösen investieren. Erst habe ich mit einem 3mm Bohrer die Schweisspunkte zentrisch aufgebohrt um sie anschliessend mit einem grossen, flachen Bohrer ganz zu öffnen. Mit einem Meissel und feinen Schlägen mit dem Hammer konnte der Schweller von der Karosserie getrennt werden. An die Schweisspunkte der B- Säule kommt mach nicht so gut hin. Deshalb habe ich diesen Bereich grosszügig mit der Trennscheibe vom Schweller getrennt. Bald kann hier der neue Schweller eingepasst werden.
Der Achsträger wurde ja pulverbeschichtet. Der Beschichter versuchte auch Pulver auf die Innenseiten des Trägers zu bringen, aber ob das alles voll ist, glauben wir Beide nicht. Deshalb habe ich unter der Woche kurz die Innenseiten mit Rostumwandler via den kleinen Löchern eingesprüht. Somit kann ich sicherstellen, dass es dort keinen weiteren Rost gibt.
Die Montage der Achsschenkelträger gestaltet sich nicht sehr aufwändig. Erst habe ich die obere Lenkwelle montiert und dann an diesen die beiden Teile des oberen Querlenkers angebracht. Auf der linken Seite konnte ich die Lenkwelle noch nicht montieren, da ein Mass der neu angefertigten Gewindestücke, welche im Inneren des Achsträgers montiert werden, nicht ganz gestimmt hat und somit die Schraube nicht rein ging.
Die unteren Kugelgelenke hatte ich das letzte Mal schon durch neue ersetzt. Nun konnte ich auch an den oberen Querlenkern auch neue Kugelgelenke anbringen. Diese sind wartungsfrei und benötigen somit kein periodisches Abschmieren mit der Fettpresse mehr.
An das obere Kugelgelenk konnte ich nun den vormontierte Achsschenkel anbringen. Mit zwei Muttern sind die beiden Kugelgelenke an den unteren und oberen Querlenkern festgemacht. Da einerseits nicht alle Teile fertig überarbeitet oder vorhanden sind und auch nicht alle Schraubverbindungen festgezogen werden dürfen, habe ich diese vorerst mit Klebeband markiert. Diese Markierung werde ich mit rotem Band ersetzten, damit man Später sieht welche Schrauben noch nicht fest sind. Dazu gehören zum Beispiel auch die Schrauben an der Welle des unteren Querlenkers, welche erst angezogen werden dürfen, wenn das Auto mit seinem Gewicht auf eigenen Rädern steht.
Um den vorher angebrachten Roststopper zu unterstützen, habe ich nun den Hohlraum des Achsträgers mit Korrosionsschutz bearbeitet. Dazu habe ich mir einen Druckluftbehälter mit verschiedenen Sprühaufsätzen gekauft, welcher nun zu seinem ersten Einsatz kam. die Löcher habe ich anschliessend mit neuen Karosseriestopfen verschlossen. Diese Stopfen habe ich mir in verschiedenen Grössen gekauft um Dies und Das zu verschliessen. Für die meisten Löcher habe ich jedoch original Stopfen auf der Teileliste.
So Bald ich nun die Gewindeteile gefertigt habe, kann ich mit der Montage des linken Achsschenkels und der Stabilisatorstange beginnen. Somit wäre dann die Überarbeitung der Vorderachse abgeschlossen und ich kann mich der Lenkung und der Hinterachse widmen.
Vor dem weiteren Zusammenbau der Vorderachse habe ich mich aber auch wieder den Karosseriearbeiten gewidmet. Der linke, innere Schweller musste dieses Mal gelöst werden, so dass dieser demontiert werden kann. Es sind eine ganze Menge Schweisspunkte welche den Schweller an der Karosserie halten und demnach geöffnet werden müssen. Gefunden habe ich diese relativ schnell, musste dann aber viel Zeit zum lösen investieren. Erst habe ich mit einem 3mm Bohrer die Schweisspunkte zentrisch aufgebohrt um sie anschliessend mit einem grossen, flachen Bohrer ganz zu öffnen. Mit einem Meissel und feinen Schlägen mit dem Hammer konnte der Schweller von der Karosserie getrennt werden. An die Schweisspunkte der B- Säule kommt mach nicht so gut hin. Deshalb habe ich diesen Bereich grosszügig mit der Trennscheibe vom Schweller getrennt. Bald kann hier der neue Schweller eingepasst werden.
Der Achsträger wurde ja pulverbeschichtet. Der Beschichter versuchte auch Pulver auf die Innenseiten des Trägers zu bringen, aber ob das alles voll ist, glauben wir Beide nicht. Deshalb habe ich unter der Woche kurz die Innenseiten mit Rostumwandler via den kleinen Löchern eingesprüht. Somit kann ich sicherstellen, dass es dort keinen weiteren Rost gibt.
Die Montage der Achsschenkelträger gestaltet sich nicht sehr aufwändig. Erst habe ich die obere Lenkwelle montiert und dann an diesen die beiden Teile des oberen Querlenkers angebracht. Auf der linken Seite konnte ich die Lenkwelle noch nicht montieren, da ein Mass der neu angefertigten Gewindestücke, welche im Inneren des Achsträgers montiert werden, nicht ganz gestimmt hat und somit die Schraube nicht rein ging.
Die unteren Kugelgelenke hatte ich das letzte Mal schon durch neue ersetzt. Nun konnte ich auch an den oberen Querlenkern auch neue Kugelgelenke anbringen. Diese sind wartungsfrei und benötigen somit kein periodisches Abschmieren mit der Fettpresse mehr.
An das obere Kugelgelenk konnte ich nun den vormontierte Achsschenkel anbringen. Mit zwei Muttern sind die beiden Kugelgelenke an den unteren und oberen Querlenkern festgemacht. Da einerseits nicht alle Teile fertig überarbeitet oder vorhanden sind und auch nicht alle Schraubverbindungen festgezogen werden dürfen, habe ich diese vorerst mit Klebeband markiert. Diese Markierung werde ich mit rotem Band ersetzten, damit man Später sieht welche Schrauben noch nicht fest sind. Dazu gehören zum Beispiel auch die Schrauben an der Welle des unteren Querlenkers, welche erst angezogen werden dürfen, wenn das Auto mit seinem Gewicht auf eigenen Rädern steht.
Um den vorher angebrachten Roststopper zu unterstützen, habe ich nun den Hohlraum des Achsträgers mit Korrosionsschutz bearbeitet. Dazu habe ich mir einen Druckluftbehälter mit verschiedenen Sprühaufsätzen gekauft, welcher nun zu seinem ersten Einsatz kam. die Löcher habe ich anschliessend mit neuen Karosseriestopfen verschlossen. Diese Stopfen habe ich mir in verschiedenen Grössen gekauft um Dies und Das zu verschliessen. Für die meisten Löcher habe ich jedoch original Stopfen auf der Teileliste.
So Bald ich nun die Gewindeteile gefertigt habe, kann ich mit der Montage des linken Achsschenkels und der Stabilisatorstange beginnen. Somit wäre dann die Überarbeitung der Vorderachse abgeschlossen und ich kann mich der Lenkung und der Hinterachse widmen.
Sonntag, 9. Juni 2013
Montage Vorderachse
Bevor ich mit der Vorderachse fortfahre, habe ich mich am Schweissgerät
ausgetobt. Das Reparaturblech des vorderen Bodens musste verbreitert und
verlängert werden. Deshalb wurden je zwei Bleche auf Länge geschnitten und
abgekantet. Nach dem Entfernen des Schutzlackes, konnte ich mit dem Schweissen
beginnen. Unter fachlicher Aufsicht und Instruktion durch den
Karosseriespengler konnte ich das erste Mal zwei Bleche miteinander
verschweissen. Nach ein paar Schweisspunkten ging es dann schon ein wenig
besser. Natürlich mussten, nach dem Schleifen der Schweissnähte, einige Punkte
nachträglich gesetzt werden um die Naht dicht zu bekommen.
Aber nun zur Vorderachse. Es bedurft doch einige Zeit bis alle Teile mit den vier Schichten Ovatrol- Chassislack lackiert waren. Da zwischen jedem Anstrich mindestens sechs Stunden gewartet werden musste, ging der gesamte Vorgang entsprechend lange. Doch das Ergebnis macht Freude und einen guten Eindruck.
Damit alle überarbeiteten und neuen Teile wieder montiert werden können, muss natürlich auch der Achsträger entsprechend überarbeitet werden. Das heisst, dass dieser Sandgestrahlt und anschliessend lackiert werden muss. Leider ist unsere Sandstrahlkabine nur 1.30m breit, der Achsträger aber ca. 1,20m. Somit hat dieser zwar platz, aber an den Seiten und anderen Stellen kann dieser kaum gestrahlt werden. Dazu ist es einfach zu eng. Deshalb habe ich die Bereich gestrahlt, welche ich erreichen konnte und sah mich für eine andere Lösung um.
Die Lösung wurde dann relativ schnell gefunden. Die Malerei Moritz AG hat
mir den Achsträger in ihrer riesigen Sandstrahlkabine gestrahlt und
anschliessend schwarz pulverbeschichtet. Mit der Pulverbeschichtung habe ich
ein super Ergebnis bekommen und erst noch viel Zeit gespart. und das Beste,
alles zu einem super Preis.
Jetzt konnte ich also mit der Montage beginnen. Als Erstes habe ich die Bremsscheiben an die Naben geschraubt und anschliessend die neuen Lager sowie den neuen Simmering aus dem Repair Kit kräftig eingefettet und verbaut. Ich habe aber nicht nur die neuen Lager eingefettet, sondern auch die Schrauben damit die nicht einfach innert kürzester Zeit neu anrosten.
Nach den beiden Naben waren die Achsschenkelträger dran. Bei diesen habe ich erst die unteren Kugelgelenke zusammengebaut. Auch hier habe ich ein Reparaturkit verwendet, welches alle erforderlichen Teile beinhaltet. Um die Manschette anschliessend fest darüber zu bekommen, brauchte es doch ein wenig Fingerspitzengefühl, da es doch eine Fummelei war.
Um die oberen Lenker zu befestigen, wurden neue Halterungen mit Gewinden gemacht. Diese sind aus Edelstahl und sollte nun nicht mehr wegrosten. Die vorherigen haben dies so gemacht und konnten nicht mehr gerettet werden. Auch die Schrauben musste ich alle ersetzen.
Nach der Montage der vorderen und hinteren Montagebrücken um die Vorderachse an der Karosserie zu befestigen, habe ich noch bei allen Teilen mit Buchsen diese gefettet und mit der Presse die neuen Buchsen eingepresst. Die unteren Lenker habe ich dann mit der neuen Stange am Achsträger befestigt und leicht verschraubt. Diese Schrauben darf man erst festziehen, wenn das Fahrzeug fertig auf dem Boden steht. Natürlich werden diese Schrauben speziell gekennzeichnet damit sie später nicht vergessen gehen. Alle festgezogenen Schrauben erhalten dann noch einen roten Schraubensicherungspunkt.
Dienstag, 7. Mai 2013
Body Work
Neben den Karosseriearbeiten sind auch die Malerarbeiten an den Fahrwerkskomponenten voran gegangen. Die vierte Schicht auf der ersten Gruppe ist trocken und die erste Schicht der zweiten Gruppe ist auch schon drauf. Diese Woche werden die noch die fehlenden Schichten aufgetragen und dann kann es mit dem Achsträger weiter gehen. Die Komponenten der ersten Gruppe sind schon
verpackt und warten auf den Zusammenbau.
Die derzeitigen Anstrengungen sind aber bei den Karosseriearbeiten getätigt worden. Da doch einige Bleche neu gemacht werden müssen, ist auch die Vorarbeit entsprechend aufwändig. Beim vorderen Bereich der Bodenbleche musste der Rost abgeschliffen werden um die Schweisspunkte am Längsträger und am Schweller zu finden. Die Schweisspunkte wurden anschliessend alle gelöst damit das Blech entfernt werden kann. Das Reparaturblech geht bis zum Wagenheber- Aufnahmepunkt. Der Rost geht aber weiter. Deshalb werden die Reparaturbleche an zwei Seiten verlängert.
Eine weitere Baustelle zeigte sich unter dem Rücksitz. Dort war ein dickes Stück Blech mit einer Schweissnaht und vier Schrauben eingebracht. Nach dem Entfernen zeigte sich, dass es Hier auch einmal Rost gegeben hat, welcher nicht ganz so Fachmännisch entfernt wurde (oder auch eben nicht). Damit auch Hier alles wieder einen guten Eindruck macht, wird ein neues Blech eingesetzt. Ich möchte gar nicht erst wissen, woher all die Schäden kamen.
Ein neues Blech gibt es, wie auch auf der linken Seite, im rechten Radlauf. Den äusseren Bereich habe ich als Reparaturblech, den Inneren aber nicht. Deshalb müssen die Bleche hier entsprechend angepasst und dann eingesetzt werden. Es handelt sich hier um eine speziellere Form, welche doch ein wenig anspruchsvoller ist als ein einfaches Quadrat.
Damit auch Bald die Schweller ausgewechselt werden können, mussten demnach einige Arbeiten vorbereitend gemacht werden. Nach einer Schicht Rost kamen dann doch noch die Schweisspunkte hervor. Einige musste man aber erahnen. Nach dem anzeichnen der Punkte links und rechts, sowie dem Entfernen des Stückes unter der B- Säule (darunter befindet sich ein weiterer Schweisspunkt), sind die Schweller fast bereit zum Auswechseln.
Damit der Wagen beim entfernen der Schweller aber nicht einfach einkickt, bekam er noch Verstrebungen zwischen den Türrahmen. Es handelt sich hier um handelsübliche Vierkantrohre welche die stabilisierenden Eigenschaften der Schweller, während dem Ausbau übernehmen. Sobald die linke Seite erledigt ist, werden die Rohre wieder entfernt und an der rechten Seite weiter verwendet.
Die derzeitigen Anstrengungen sind aber bei den Karosseriearbeiten getätigt worden. Da doch einige Bleche neu gemacht werden müssen, ist auch die Vorarbeit entsprechend aufwändig. Beim vorderen Bereich der Bodenbleche musste der Rost abgeschliffen werden um die Schweisspunkte am Längsträger und am Schweller zu finden. Die Schweisspunkte wurden anschliessend alle gelöst damit das Blech entfernt werden kann. Das Reparaturblech geht bis zum Wagenheber- Aufnahmepunkt. Der Rost geht aber weiter. Deshalb werden die Reparaturbleche an zwei Seiten verlängert.
Eine weitere Baustelle zeigte sich unter dem Rücksitz. Dort war ein dickes Stück Blech mit einer Schweissnaht und vier Schrauben eingebracht. Nach dem Entfernen zeigte sich, dass es Hier auch einmal Rost gegeben hat, welcher nicht ganz so Fachmännisch entfernt wurde (oder auch eben nicht). Damit auch Hier alles wieder einen guten Eindruck macht, wird ein neues Blech eingesetzt. Ich möchte gar nicht erst wissen, woher all die Schäden kamen.
Ein neues Blech gibt es, wie auch auf der linken Seite, im rechten Radlauf. Den äusseren Bereich habe ich als Reparaturblech, den Inneren aber nicht. Deshalb müssen die Bleche hier entsprechend angepasst und dann eingesetzt werden. Es handelt sich hier um eine speziellere Form, welche doch ein wenig anspruchsvoller ist als ein einfaches Quadrat.
Damit auch Bald die Schweller ausgewechselt werden können, mussten demnach einige Arbeiten vorbereitend gemacht werden. Nach einer Schicht Rost kamen dann doch noch die Schweisspunkte hervor. Einige musste man aber erahnen. Nach dem anzeichnen der Punkte links und rechts, sowie dem Entfernen des Stückes unter der B- Säule (darunter befindet sich ein weiterer Schweisspunkt), sind die Schweller fast bereit zum Auswechseln.
Damit der Wagen beim entfernen der Schweller aber nicht einfach einkickt, bekam er noch Verstrebungen zwischen den Türrahmen. Es handelt sich hier um handelsübliche Vierkantrohre welche die stabilisierenden Eigenschaften der Schweller, während dem Ausbau übernehmen. Sobald die linke Seite erledigt ist, werden die Rohre wieder entfernt und an der rechten Seite weiter verwendet.
Samstag, 27. April 2013
Pinseln
Die mit Sand oder Glasperlen gestrahlten Vorderachskomponenten habe ich begonnen mit Owatrol Chassislack zu überziehen. Die Farbe trage ich, ohne Verdünnung, mit einem Pinsel auf die Komponenten auf. Beim Auftragen sieht man sofort, dass die Farbe Öl enthält.
Die erste Schicht ist dadurch sehr dünn und es benötigt, gemäss Anleitung, drei bis vier Schichten Lack. Ich werde somit zwischen dem Auftragen jeweils mindestens sechs Stunden warten und im Gesamten vier Schichten Lack auftragen. Den vorderen Teil der Radnabe werde ich nicht mit allen vier Schichten überziehen, da in diesem Bereich die Belastung hoch sein wird und deshalb die Farbe nicht lange hält.
Bei der ersten Schicht sah es so aus, dass man die Pinselstriche später sehen würde. Nach der dritten Schicht kann ich aber nun sagen, dass es eine schöne, glatte, glänzende Oberfläche geben wird. Damit in den Löchern für die Schrauben und Buchsen nicht zu viel Farbe aufgetragen wird, habe ich diese nach dem ersten Anstrich abgedeckt.
Beim Kugelsitz des Achsschenketrägers hatte ich Glück. Das Teil gibt es bei SNG Barratt zwar nicht einzeln zu kaufen, es war aber schon im Front Suspension Rebuild Kit dabei welches ich vor einiger Zeit schon bestellt hatte.
Auch die Karosseriearbeiten machen Vorschritte. Endlich sind die restlichen, benötigten Blechteile angekommen. Nun können die Arbeiten auch hier weiter geführt werden. Aber auch ohne die Teile sind die Arbeiten nicht still gestanden. Neben der Überarbeitung der vorderen Blattfederaufnahme wurde auch der vordere Radlauf an das Reparaturblech angepasst (und umgekehrt).
Die weiteren Arbeiten beschränken sich zur Zeit auf das Lackieren der Vorderachskomponenten, der Blecharbeiten und dem Bearbeiten des Vorderachsträger. Wenn dieser überarbeitet ist, kann der Zusammenbau der Vorderachse mit den neuen Komponenten beginnen.
Die erste Schicht ist dadurch sehr dünn und es benötigt, gemäss Anleitung, drei bis vier Schichten Lack. Ich werde somit zwischen dem Auftragen jeweils mindestens sechs Stunden warten und im Gesamten vier Schichten Lack auftragen. Den vorderen Teil der Radnabe werde ich nicht mit allen vier Schichten überziehen, da in diesem Bereich die Belastung hoch sein wird und deshalb die Farbe nicht lange hält.
Bei der ersten Schicht sah es so aus, dass man die Pinselstriche später sehen würde. Nach der dritten Schicht kann ich aber nun sagen, dass es eine schöne, glatte, glänzende Oberfläche geben wird. Damit in den Löchern für die Schrauben und Buchsen nicht zu viel Farbe aufgetragen wird, habe ich diese nach dem ersten Anstrich abgedeckt.
Beim Kugelsitz des Achsschenketrägers hatte ich Glück. Das Teil gibt es bei SNG Barratt zwar nicht einzeln zu kaufen, es war aber schon im Front Suspension Rebuild Kit dabei welches ich vor einiger Zeit schon bestellt hatte.
Auch die Karosseriearbeiten machen Vorschritte. Endlich sind die restlichen, benötigten Blechteile angekommen. Nun können die Arbeiten auch hier weiter geführt werden. Aber auch ohne die Teile sind die Arbeiten nicht still gestanden. Neben der Überarbeitung der vorderen Blattfederaufnahme wurde auch der vordere Radlauf an das Reparaturblech angepasst (und umgekehrt).
Die weiteren Arbeiten beschränken sich zur Zeit auf das Lackieren der Vorderachskomponenten, der Blecharbeiten und dem Bearbeiten des Vorderachsträger. Wenn dieser überarbeitet ist, kann der Zusammenbau der Vorderachse mit den neuen Komponenten beginnen.
Einen kleinen Zusatz habe ich noch: Die Halterung für den
Tisch an den Vordersitzen war defekt, so dass die Kugel nicht mehr richtig
heraus kommen konnte. Hier habe ich nun eine neue Messinghülse mit Kugel. Dies
ist zwar ein wenig kleiner als die Originale, aber sie passt und erfüllt ihren
Zweck.
Samstag, 13. April 2013
Fleissarbeit
Eine Menge an Teilen der Vorderradaufhängung sowie vom Armaturenbrett mussten mit Sand oder Glasperlen von Lack, Dreck und sonstigen unerwünschten Elementen gereinigt werden.
Einige Teile der Vorderachse habe ich schon das letzte Mal bearbeitet. Die restlichen Teile, ausser dem Achsträger, habe ich ausgebreitet und Stück für Stück im Kleinteilereiniger vom ersten Dreck befreit. Den Achsträger werde ich zu einem späteren Zeitpunkt überarbeiten, da in diesem ja auch noch ein paar Schrauben festsitzen.
Obwohl der grösste Teil der Arbeit von einer Maschine übernommen wird, ist man trotzdem nach ein paar Stunden Strahlen ein wenig erschöpft und ist froh, wenn man auch mal etwas Anderes machen kann. Vor allem die Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben sind mühsam zu bearbeiten. Das Ergebnis lässt die Motivation aber wieder ansteigen.
Die Teile für das Armaturenbrett habe ich nach dem Strahlen mit Glasperlen grundiert und anschliessend schwarz, so wie sie vorher waren, lackiert. Diese Teile werden nun verpackt und verstaut.
Beim Achsschenkelträger gibt es leider das Problem, dass der Kugelsitz Risse hat. Dieser Sitz ist in den Achsschenkelträger eingepresst und kann somit auch wieder heraus gepresst werden. Leider gibt es diesen Sitz nicht als Ersatzteil neu zu kaufen. Ich werde dies aber unter keinen Umständen so belassen, sondern neue Kugelsitze aus Edelstahl drehen. Wenn diese so wieder eingebaut würden und bei der Fahrt dann vollständig reissen, möchte ich mir nicht vorstellen was passieren würde.
Demnächst müssen nun alle Achsteile lackiert werden und dann kann auch schon der Zusammenbau mit den neuen Teilen beginnen.
Einige Teile der Vorderachse habe ich schon das letzte Mal bearbeitet. Die restlichen Teile, ausser dem Achsträger, habe ich ausgebreitet und Stück für Stück im Kleinteilereiniger vom ersten Dreck befreit. Den Achsträger werde ich zu einem späteren Zeitpunkt überarbeiten, da in diesem ja auch noch ein paar Schrauben festsitzen.
Obwohl der grösste Teil der Arbeit von einer Maschine übernommen wird, ist man trotzdem nach ein paar Stunden Strahlen ein wenig erschöpft und ist froh, wenn man auch mal etwas Anderes machen kann. Vor allem die Schrauben, Muttern und Unterlegscheiben sind mühsam zu bearbeiten. Das Ergebnis lässt die Motivation aber wieder ansteigen.
Die Teile für das Armaturenbrett habe ich nach dem Strahlen mit Glasperlen grundiert und anschliessend schwarz, so wie sie vorher waren, lackiert. Diese Teile werden nun verpackt und verstaut.
Beim Achsschenkelträger gibt es leider das Problem, dass der Kugelsitz Risse hat. Dieser Sitz ist in den Achsschenkelträger eingepresst und kann somit auch wieder heraus gepresst werden. Leider gibt es diesen Sitz nicht als Ersatzteil neu zu kaufen. Ich werde dies aber unter keinen Umständen so belassen, sondern neue Kugelsitze aus Edelstahl drehen. Wenn diese so wieder eingebaut würden und bei der Fahrt dann vollständig reissen, möchte ich mir nicht vorstellen was passieren würde.
Demnächst müssen nun alle Achsteile lackiert werden und dann kann auch schon der Zusammenbau mit den neuen Teilen beginnen.
Sonntag, 7. April 2013
Schraube locker
Die Linke Vorderradaufhängung mit der fest gerosteten Schraube am Bremssattel wurde mit dem Schweissbrenner bearbeitet, so dass die Schraube problemlos gelöst werden konnte. Die oberen Lenkwellen- Schrauben habe ich noch nicht gelöst, da der komplette Achsträger noch transportiert werden muss.
Da die Einzelteile den Dreck der letzten 50 Jahre auf ihren Oberflächen hatten, benötigte der Reinigungsvorgang erheblich viel Zeit. Der Vorteil am ganzen Schmutz war, dass er das Metall vor Korrosion schütze. Nach dem alles gereinigt war, konnte ich mit den Strahlarbeiten beginnen. Die Gussteile, inklusiver der unbenutzten Bremsscheibe, habe ich mit Sand gestrahlt. Die Nabe und den Achsschenkel habe ich mit Glasperlen gestrahlt.
Da ich den Achsschenkel nicht aus dem Träger herausgepresst hatte, klebte ich den Schenkel erst ab um den Träger mit Sand zu bearbeiten. Anschliessend entfernte ich das Klebeband am Schenkel und deckte nur noch die Lagerlaufflächen ab. Danach wurde der Schenkel mit Glasperlen gestrahlt. Nun müssen die Teile nur noch mit Ovatrol Chassilack bearbeitet werden. Das Ganze natürlich auch nochmals mit den restlichen Teilen. Dann kann der Zusammenbau schon beginnen.
Leider konnte SNG Barratt die restlichen Blechteile noch nicht senden. Es fehlt noch der innere Schweller. Der sollte aber bald kommen, so dass alle Teile demnächst hier sind. Der Vorteil hier ist, dass ich die Teile der Lenkung noch in diese Lieferung mit einpacken konnte. Der Nachteil ist, dass man die Spenglerarbeiten nicht vorantreiben kann, weil die Teile benötigt werden.
Bei den Spenglerarbeiten gibt es auch Fortschritte zu berichten. Der linke, hintere Radlauf ist geschweisst und auch die Rückwand des Batteriekastens hat nur noch die originalen, benötigten Löcher. Die Verbindung zwischen vorderem Kotflügel und Motorraum wurde auch schon angepasst.
Ich habe mich wieder um die Abschleifarbeiten gekümmert. Auf dem Dach gibt es eine, kaum sichtbare aber spürbare, Delle welche freigelegt wurde. Weiter wurden noch einige Bereiche freigelegt, welche zum Teil von Aussen einen komischen Eindruck machten. Unter den Lackschichten verbarg sich, je nach Ort, eine grosse Menge von Zinn. Glücklicherweise wurde mit Zinn und nicht mit Spachtel gearbeitet. Unglücklicherweise wurde aber nicht sehr sauber gearbeitet, so dass das Zinn runter musste bis das blanke Blech zum Vorschein kam. Wenigstens nicht bei allen Stellen.
Da die Einzelteile den Dreck der letzten 50 Jahre auf ihren Oberflächen hatten, benötigte der Reinigungsvorgang erheblich viel Zeit. Der Vorteil am ganzen Schmutz war, dass er das Metall vor Korrosion schütze. Nach dem alles gereinigt war, konnte ich mit den Strahlarbeiten beginnen. Die Gussteile, inklusiver der unbenutzten Bremsscheibe, habe ich mit Sand gestrahlt. Die Nabe und den Achsschenkel habe ich mit Glasperlen gestrahlt.
Da ich den Achsschenkel nicht aus dem Träger herausgepresst hatte, klebte ich den Schenkel erst ab um den Träger mit Sand zu bearbeiten. Anschliessend entfernte ich das Klebeband am Schenkel und deckte nur noch die Lagerlaufflächen ab. Danach wurde der Schenkel mit Glasperlen gestrahlt. Nun müssen die Teile nur noch mit Ovatrol Chassilack bearbeitet werden. Das Ganze natürlich auch nochmals mit den restlichen Teilen. Dann kann der Zusammenbau schon beginnen.
Leider konnte SNG Barratt die restlichen Blechteile noch nicht senden. Es fehlt noch der innere Schweller. Der sollte aber bald kommen, so dass alle Teile demnächst hier sind. Der Vorteil hier ist, dass ich die Teile der Lenkung noch in diese Lieferung mit einpacken konnte. Der Nachteil ist, dass man die Spenglerarbeiten nicht vorantreiben kann, weil die Teile benötigt werden.
Bei den Spenglerarbeiten gibt es auch Fortschritte zu berichten. Der linke, hintere Radlauf ist geschweisst und auch die Rückwand des Batteriekastens hat nur noch die originalen, benötigten Löcher. Die Verbindung zwischen vorderem Kotflügel und Motorraum wurde auch schon angepasst.
Ich habe mich wieder um die Abschleifarbeiten gekümmert. Auf dem Dach gibt es eine, kaum sichtbare aber spürbare, Delle welche freigelegt wurde. Weiter wurden noch einige Bereiche freigelegt, welche zum Teil von Aussen einen komischen Eindruck machten. Unter den Lackschichten verbarg sich, je nach Ort, eine grosse Menge von Zinn. Glücklicherweise wurde mit Zinn und nicht mit Spachtel gearbeitet. Unglücklicherweise wurde aber nicht sehr sauber gearbeitet, so dass das Zinn runter musste bis das blanke Blech zum Vorschein kam. Wenigstens nicht bei allen Stellen.
Samstag, 30. März 2013
Front Suspension & Steering
Bis Jetzt hatte ich Glück und keine Schraube sass so fest, dass ein Lösen mit Standardmethoden nicht möglich war. Dies sollte sich Heute ändern.
Für die Vorderradaufhängung, die Lenkung und die Bremsen habe ich schon fast alle Ersatzteile bei mir. Deshalb wird dies das nächste Teilprojekt. Als erstes ist die Lenkung zu lösen, welche mit den beiden Kugelgelenken an den Achsschenkeln befestigt sind. Muttern lösen und herausdrücken. So einfach geht das. Auch keine Probleme bietet die Demontage des Lenkgetriebes und der Spurstangentragarm- Lagerung. Diese sind beide mittels vier Schrauben, beim Lenkgetriebe gesichert, am Achsträger befestigt.
Das ganze Gebilde habe ich erst einmal auf die Seite, neben die bereits demontierte Stabilisatorstange, gelegt und mich der Demontage von Stossdämpfern und Federplatte gewidmet. Diese habe ich beim entfernen der Federn nur noch provisorisch befestigt. Die unteren Stossdämpferbefestigungsplatten sassen richtig fest am Dämpfer, so dass der Einsatz des Schlagschraubers notwendig wurde. Aber diese liessen sich, nach ein paar zusätzlichen, kräftigen Schlägen auch lösen.
Um den Achsschenkelträger mit Nabe, Bremsscheibe, etc. zu entfernen, mussten erst die Kugelbolzen Oben und Unten demontiert werden. Die oberen sind mit zwei Schrauben am oberen Lenkarm befestigt und zwischen den Kugelgelenken und dem Lenkarm befinden sich die Plättchen zur Einstellung des Nachlaufs. Die unteren sind in einem Gehäuse welches sich öffnen lässt. Die Kugelgelenke selber lassen sich durch lösen der Mutter mit anschliessendem Herauspressen entfernen. Da die unteren Kugeln sehr verschlissen sind, ist es umso erfreulicher dass diese, neben den oberen, auch im bestellten Ersatzteil- Kit sind.
Nach dem Ausbau des Achsschenkels kann nun der Bremssattel und die Nabe mit der Scheibe entfernt werden. Der Bremssattel rechts liess sich, mit ein wenig Gewalt, lösen. Beim linken jedoch sitzt eine der beiden Schrauben so fest, dass ich hier erst einen Schweissbrenner organisieren muss. Die Nabe selber ist wiederum sehr einfach zu demontieren. Von Aussen muss man an der Kronenmutter den Splint lösen und die Mutter anschliessend herausschrauben. Nun kann die Nabe mit der Bremsscheibe herausgezogen werden. Man muss aufpassen, dass einem das äussere Lager nicht verloren geht, da dieses mit diesem Arbeitsgang herauskommt.
Um die Nabe nun von der Scheibe zu entfernen, muss man nur die fünf Schrauben lösen und schon kann die Nabe abgenommen werden. Das Innere Nabenlager sitzt hinter einem Simmerring und kann einfach herausgenommen werden. Auf der linken Seite konnte ich zwar alle Schrauben lösen, die Demontage konnte ich aber nicht durchführen, da der Bremssattel ja noch fest sass.
Die Schrauben der oberen Lenkwelle sassen so fest, dass auch hier nur der Einsatz des Schweissbrenners helfen kann. Eine Schraube ist mir leider schon abgebrochen. Hier muss ich nun eine neue Platte auf der Rückseite des Achsträgers mit Gewinden machen und die alte entsorgen. Natürlich muss auch die Schraube nachbestellt werden. Die oberen Lenkarme können aber nach entfernen der Kronenmutter demontiert werden, im Gegensatz zu den unteren. Das Herauspressen der unteren Lenkwelle ist sehr schwierig. Hier muss ich an die Hydraulikpresse. Die linke Lenkwelle macht sowieso keinen guten Eindruck mehr und muss ersetzt werden.
Anschliessend habe ich mir das Lenkgetriebe vorgenommen. Für dieses habe ich noch nicht so viele Ersatzteile bestellt, da ich es erst analysieren möchte. Das Lager der Spurstangentragarm- Lagerung macht noch einen sehr guten Eindruck. Aber wahrscheinlich werde ich dieses wie auch die Buchsen und Dichtungen der Lenkung mit Neuteilen ersetzten.
Somit sind die nächsten Schritte klar: Lösen der Schrauben mit dem Schweissbrenner, Rauspressen von Lagern und Buchsen und Analyse bzw. Neuteilebestellung der Lenkungskomponenten.
Für die Vorderradaufhängung, die Lenkung und die Bremsen habe ich schon fast alle Ersatzteile bei mir. Deshalb wird dies das nächste Teilprojekt. Als erstes ist die Lenkung zu lösen, welche mit den beiden Kugelgelenken an den Achsschenkeln befestigt sind. Muttern lösen und herausdrücken. So einfach geht das. Auch keine Probleme bietet die Demontage des Lenkgetriebes und der Spurstangentragarm- Lagerung. Diese sind beide mittels vier Schrauben, beim Lenkgetriebe gesichert, am Achsträger befestigt.
Das ganze Gebilde habe ich erst einmal auf die Seite, neben die bereits demontierte Stabilisatorstange, gelegt und mich der Demontage von Stossdämpfern und Federplatte gewidmet. Diese habe ich beim entfernen der Federn nur noch provisorisch befestigt. Die unteren Stossdämpferbefestigungsplatten sassen richtig fest am Dämpfer, so dass der Einsatz des Schlagschraubers notwendig wurde. Aber diese liessen sich, nach ein paar zusätzlichen, kräftigen Schlägen auch lösen.
Um den Achsschenkelträger mit Nabe, Bremsscheibe, etc. zu entfernen, mussten erst die Kugelbolzen Oben und Unten demontiert werden. Die oberen sind mit zwei Schrauben am oberen Lenkarm befestigt und zwischen den Kugelgelenken und dem Lenkarm befinden sich die Plättchen zur Einstellung des Nachlaufs. Die unteren sind in einem Gehäuse welches sich öffnen lässt. Die Kugelgelenke selber lassen sich durch lösen der Mutter mit anschliessendem Herauspressen entfernen. Da die unteren Kugeln sehr verschlissen sind, ist es umso erfreulicher dass diese, neben den oberen, auch im bestellten Ersatzteil- Kit sind.
Nach dem Ausbau des Achsschenkels kann nun der Bremssattel und die Nabe mit der Scheibe entfernt werden. Der Bremssattel rechts liess sich, mit ein wenig Gewalt, lösen. Beim linken jedoch sitzt eine der beiden Schrauben so fest, dass ich hier erst einen Schweissbrenner organisieren muss. Die Nabe selber ist wiederum sehr einfach zu demontieren. Von Aussen muss man an der Kronenmutter den Splint lösen und die Mutter anschliessend herausschrauben. Nun kann die Nabe mit der Bremsscheibe herausgezogen werden. Man muss aufpassen, dass einem das äussere Lager nicht verloren geht, da dieses mit diesem Arbeitsgang herauskommt.
Um die Nabe nun von der Scheibe zu entfernen, muss man nur die fünf Schrauben lösen und schon kann die Nabe abgenommen werden. Das Innere Nabenlager sitzt hinter einem Simmerring und kann einfach herausgenommen werden. Auf der linken Seite konnte ich zwar alle Schrauben lösen, die Demontage konnte ich aber nicht durchführen, da der Bremssattel ja noch fest sass.
Die Schrauben der oberen Lenkwelle sassen so fest, dass auch hier nur der Einsatz des Schweissbrenners helfen kann. Eine Schraube ist mir leider schon abgebrochen. Hier muss ich nun eine neue Platte auf der Rückseite des Achsträgers mit Gewinden machen und die alte entsorgen. Natürlich muss auch die Schraube nachbestellt werden. Die oberen Lenkarme können aber nach entfernen der Kronenmutter demontiert werden, im Gegensatz zu den unteren. Das Herauspressen der unteren Lenkwelle ist sehr schwierig. Hier muss ich an die Hydraulikpresse. Die linke Lenkwelle macht sowieso keinen guten Eindruck mehr und muss ersetzt werden.
Anschliessend habe ich mir das Lenkgetriebe vorgenommen. Für dieses habe ich noch nicht so viele Ersatzteile bestellt, da ich es erst analysieren möchte. Das Lager der Spurstangentragarm- Lagerung macht noch einen sehr guten Eindruck. Aber wahrscheinlich werde ich dieses wie auch die Buchsen und Dichtungen der Lenkung mit Neuteilen ersetzten.
Somit sind die nächsten Schritte klar: Lösen der Schrauben mit dem Schweissbrenner, Rauspressen von Lagern und Buchsen und Analyse bzw. Neuteilebestellung der Lenkungskomponenten.
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