Samstag, 28. Juli 2012

das Ding

Endlich kann ich mich um das "Ding" kümmern. Es hat nun auch lange genug herum gelegen. Der erste Schritt ist die Anbringung meiner selbst erstellten Adapter. Der Hersteller hätte mir auch Adapter kostenlos zugestellt, aber ich wollte nicht warten und konnte diese auch selber herstellen.



Diese Adapter habe ich Hinten rechts und links an den original Stossstangen- Befestigungspunkten angebracht. Vorne braucht es diese Adapter nicht, da ich dort die original Halterungen der Stossstange verwenden kann. Auf diese Adapter werden nun Stangen mit zwei Laschen geschraubt. Dies wiederum Hinten und Vorne.



Beim "Ding" selber müssen noch die Beine und Füsse sowie ein Aufnahmebügel angebracht werden. Dazu müssen Messingbuchsen eingeschlagen und das ganze - vorerst - locker verschraubt werden. Nun kann das Konstrukt mittels den Aufnahmebügeln an den Laschen der Stangen locker verschraubt werden.



Das ganze bringt in diesem Zustand nicht viel. Deshalb habe ich die Front über den Bügel mit dem Werkstattkran so weit angehoben, bis ich die Querstange zur Positionshaltung anschrauben konnte. Der ganze Vorderteil befindet sich nun etwa auf einer Höhe von einem Meter.



Der selbe Vorgang wird nun Hinten wiederholt. Da die Verschraubungen noch locker sind, kann das ganze Konstrukt beim Aufrichten auch noch arbeiten und sich entsprechend setzten.



Jetzt muss man nur noch die Beine mittels einer Wasserwaage ausrichten. Auch ist die horizontale Ausrichtung der Karosserie zu überprüfen und entsprechend mittels Schrauben in selbst gebohrten Löchern (wurde extra vom Hersteller so vorgesehen, damit man wirklich genau Ausrichten kann) zu fixieren. Wenn alles ausgerichtet ist, können alle Schrauben nun fest angezogen werden. Am Schluss habe ich noch die vorderen Beine mit den hinteren über einen Spanngurt diagonal und keilen an den Füssen gesichert.

Das ganze hat aber nicht nur den Sinn, dass das Auto nun höher steht. Jetzt kann die gesamte Karosserie um 360° gedreht und fixiert werden. Ich muss jetzt nicht mehr unter das Auto liegen, sondern kann es mir so ausrichten, wie ich es jeweils für die Arbeit brauche. Das vereinfacht mir die Arbeit immens.


Die Bedienung ist simpel. Vorne den Sicherungsbolzen lösen und mittels einer Hand kann die Karosserie in die gewünschte Position gebracht werden. Der Sicherungsbolzen springt durch Federkraft jeweils in die vorgesehenen Löcher.

Gekauft habe ich den "roll over jig" in England bei http://www.rolloverjigs.com/. Der Besitzer, David, ist sehr nett und steht einem bei Fragen schnell zur Seite. Ich habe für meinen Jig, fertig verschweisst (man kann ihn auch ungeschweisst haben, das lohnt aber nicht) und in die Schweiz geliefert nicht ganz CHF400.00 bezahlt. Da der Jig an viele Fahrzeuge passt, es muss nur der Adapter getauscht werden, ist dies eine lohnende Investition.

Samstag, 21. Juli 2012

Kleinkram

Endlich wollte ich meine neue Errungenschaft ausprobieren. Ich habe mir dazu extra einen speziellen Adapter angefertigt. Aber eben, wer misst, misst Mist. Der Adapter hat nicht gepasst und ich muss ihn auf das nächste Mal überarbeiten. Deshalb habe ich mich ein Wenig um den Kleinkram, der noch Überall zu finden ist, gekümmert.



Angefangen habe ich mit der Benzinpumpe. Diese sitzt im Kofferraum auf der linken Seite. Um sie auszubauen, reicht es die Kabel zu lösen und die Schläuche vom Tank und zum Benzinfilter bei den Vergasern zu entfernen. Nun sind noch die zwei Schrauben zu lösen und schon kann die Benzinpumpe entnommen werden. Den Benzinfilter habe ich dann auch noch abgebaut. Dieser ist mit einem Befestigungswinkel im Motorenraum auf der rechten Seite befestigt. Die Muttern dazu befinden sich im Radkasten.

Nun war es an der Zeit den Scheibenwischermotor zu demontieren. Auch dessen Schrauben befinden sich auf der rechten Seite des Radkastens. Sind diese gelöst, muss man das angeschlossene Rohr lösen und die Anschlusskabel abhängen. Nun kann man den Motor mit der Antriebswelle aus dem Führungsrohr ziehen.


Nach der Demontage des Anlassersolenoids mit dessen Schutzabdeckung, habe ich mich der Heizung gewidmet. Mir ist erst jetzt, beim schreiben des Berichtes, aufgefallen, dass bei der Heizung etwas mit der Verrohrung nicht stimmte. Ich musste nämlich während der Demontage keine Schläuche und Rohre abhängen. Deshalb habe ich nun die Fotos mit den Zeichnungen der Werkstattanleitung verglichen. Und siehe da, jemand hat die Heizung umgangen und einen Bypass gelegt. Warum auch immer.

so sollte es sein (rote Bereiche beachten)
und so sieht es aus (Bypass mittels Schlauch)

Jedenfalls konnte die Heizungseinheit durch lösen von drei Muttern und zwei Schrauben beim Lüfter und beim Wärmetauscher von der Karosserie gelöst werden. Nun kann die gesamte Einheit abgenommen und die Drähte, welche zur Bedieneinheit gehen, durch die Löcher herausgezogen werden.



Das war zwar Alles nur Kleinkram, aber auch der frisst viel Zeit. Das nächste Mal kann ich, hoffentlich, endlich das "Ding" in Betrieb nehmen.

Samstag, 7. Juli 2012

Nicht mehr auf eigenen Beinen

Das letzte grosse Element welches noch an der Karosserie ist, ist die Hinterachse. Diese zu demontieren wird mich wahrscheinlich nicht vor unlösbare Probleme stellen. Also los geht's!

Aber es fing schon beim Aufbocken des hinteren Teils an. Ich wollte den Wagen vor den vorderen Befestigungspunkten der Blattfedern auf Böcke stellen. Da der Wagen Vorne schon auf Böcken stand und ich Hinten mit dem Wagenheber das Auto in die Höhe hievte, hebt sich das Auto auch Vorne von den Böcken. Also stellte ich das Auto auf die hinteren Träger. Ich musste aber schon sehr nahe an die Längsträger, da auf der rechten Seite der Herr Rost schon mächtig Hunger gehabt hat.
Auf der linken Seite konnte ich den Träger nicht verwenden, da dieser zu 90% gar nicht mehr da war. Also stellte ich den mittleren Aufnahmepunkt der Blattfeder auf dem Unterstellbock ab. Nun konnte die eigentliche Arbeit beginnen.

Damit man an die Hinterachse herankommt und dort richtig arbeiten kann, werden als erstes die Räder demontiert. Die Nabenmutter habe ich erst mal richtig mit WD40 versorgt, so dass das Lösen relativ einfach ging.

Das Einfache als erstes: Die Bremsleitung trennen. Da ich sowieso alle Schläuche ersetze, habe ich den Bremsleitungsschlauch einfach abgeschnitten. Nun musste noch die Verbindung zur Handbremse gelöst werden. Dazu muss einfach ein Bolzen am Umlenkmechanismus entfernt werden.

Die Stossdämpfer entfernt man, indem man im Kofferraum die Muttern am oberen Ende der Stossdämpfer entfernt. Nun kann man das Selbe unten am Fahrwerk machen. Die Stossdämpfer muss man nun nur noch zusammendrücken und kann diese dann herausnehmen.


Bevor wir nun die Stabilisatoren entfernen, habe ich die Hinterachse unter dem Differenzial mit einem Wagenheber abgestützt. Die Stabilisatoren lassen sich durch einfaches Lösen einer Schraube entfernen. Keine grosse Sache.

Nachdem der Panhardrod entfernt wurde - dessen Aufnahme war so etwas von verrostet, dass er nur noch auf dem Träger auflag -, kann die Achse so weit wie möglich abgesenkt werden um die Blattfeder vollständig zu entlasten.



Die Achse hält nun nur noch an zwei Schrauben durch die Enden der Blattfedern. Wenn diese gelöst sind, kann die Achse durch ein wenig Hin und Her bewegen gelöst und auf die Seite weggezogen werden.


Nun steht das Auto nicht mehr auf seinen eigenen Beinen und hat nur noch wenige, kleine Anbauteile an der Karosserie. Diese werde ich aber erst mit Hilfe meiner neuen Errungenschaft  - ja, ihr erfahrt bald was es ist - demontieren. Ich muss aber dafür noch einen kleinen Bügel bauen.

Samstag, 30. Juni 2012

Engine: getrennt

Ende Juni und endlich ist der Sommer da. Auch in unserer Garage, welche eigentlich immer sehr kühl ist, sind die höheren Temperaturen angekommen.

Deshalb habe ich mir Heute nicht viel vorgenommen. Ich wollte lediglich das Getriebe mit dem Overdrive vom Motor trennen und ein wenig aufräumen. Diese Arbeiten sind überschaubar und werden nicht bis in den Abend dauern.

Das Getriebe ist nur mit ein paar Schrauben am Motor befestigt. Als erstes habe ich aber den Anlasser entfernt.


Ist dies erledigt, können die restlichen Schrauben gelöst werden. Damit ich nun die zwei Komponenten einfach voneinander trennen kann, habe ich das Getriebe mit dem Wagenheber unterlegt und den Motor mit dem Werkstattkran angehoben. Wichtig ist, dass beide Teile auf der selben Höhe sind und es keine Spannungen auf der Welle gibt.


Nun konnte ich mich ums Aufräumen kümmern. Ich stellte den Motor in die vorgesehene Ecke und stellte um diesen zwei Paletten- Rahmen. Darüber kam noch eine Palette auf welcher nun wieder die Sitze platz fanden. Nun ist die Garage wieder aufgeräumt.

Abschliessend begann ich noch mit dem Zusammenbau meiner, vorher schon einmal angekündigten, neuen Errungenschaft. Leider bin ich aus der Anleitung nicht wirklich schlau geworden und muss nun bei Hersteller nachfragen.

Mit dem Rest der Zeit habe ich noch die Windschutzscheibe ausgebaut. Dazu muss man nur den Chromrahmen abnehmen und der eingepresste Kunststoffring rausnehmen. Danach kann der Dichtgummi bearbeitet werden um die Scheibe raus zu nehmen.

Samstag, 16. Juni 2012

Engine: Out

Heute war es endlich so weit. Der Motor musste seinen angestammten Platz verlassen. Der Plan war, dass ich den Wagen von den Unterstellböcken nehme und mit dem Motor auf einer Euro- Palette abstelle. Nach dem Lösen der Motorenbefestigungen kann dann die Karosserie angehoben werden und der Motor kann nach Vorne weggezogen werden.

Damit ich den Motor auf der Palette hervor ziehen kann, habe ich erst kleine Rollen auf der Palettenunterseite montiert. Dies unter den Motor geschoben und mit dem Wagenheber das Auto von den Unterstellböcken gehoben und mit dem Motor auf der Palette abgelegt.


Da der Motor nun unten auflag, konnte ich die hinteren und vorderen Befestigungen lösen, so dass der Motor nun frei war. Die Karosserie muss nun so hoch angehoben werden, bis der Motor darunter durch passt. Mein Wagenheber macht 60cm und dies reicht definitiv nicht. Also haben wir die Karosserie mittels einem Spanngurt am Werkstattkran fest gemacht und angehoben. Da nun aber der Werkstattkran vor dem Auto steht, kann der Motor nicht nach Vorne gezogen werden. Wir halfen uns mit der Verwendung von Paletten- Rahmen, zwei übereinander, auf welchen wir die Karosserie abstellten. Nun konnte der Motor weggerollt werden.



Als der Motor an seinem neuen Platz abgestellt wurde, konnten wir beginnen die Karosserie wieder in ihre ursprüngliche Position zu bringen. Dazu diese wieder mit dem Werkstattkran anheben und auf den Unterstellböcken ablegen. Fertig und Tagesziel erreicht!

Später werde ich das Getriebe vom Motor trennen um diese separat zu lagern und auch um das Getriebe und den Overdrive vor dem Motor zu überarbeiten. Den Motor werde ich erst gegen Ende der ganzen Aktion revidieren um nicht einen schon wieder verrosteten, aber frisch revidierten, Motor einzubauen.


Montag, 4. Juni 2012

Rear Glass & Front Suspension

Heute war, nach einer wohl verdienten Pause, wieder eine anspruchsvollere Arbeit an der Reihe. Als Tagesziel habe ich mir die ausgebaute Vorderradaufhängung gesetzt.

Doch bevor ich mit diesen Arbeiten anfing, habe ich mich der hinteren Scheibe gewidmet. Um diese entfernen zu können, muss als erstes der Chromrahmen um die Scheibe entfernt werden. Nun muss man unter der Dichtlippe den Silikon, welcher damals zum verkleben und abdichten eingebracht wurde, entfernen. Dazu eignet sich am besten ein kurzer Schlitzschraubendreher. Man benötigt sehr viel Geduld bis man allen Silikon entfernt hat.


Das Glas sitzt nun in einer Lippe der Dichtung und diese über eine andere Lippe in der Karosserie. Um die Scheibe ohne Beschädigung heraus zu lösen, verwendete ich erst einen Draht welchen ich zwischen Dichtung und Karosserie hin und her bewegte. Da der Draht nur 0.75mm Durchmesser hatte, gab dieser schnell seinen Geist auf. Anstelle des Drahtes verwendete ich zwei aneinander gesteckte Kabelbinder. Mit diesen klappte es wunderbar und die Scheibe konnte entfernt werden.


Nach dem sorgfältigen verräumen der Scheibe konnte ich mich der Demontage der Vorderradaufhängung widmen. Im Handbuch wurde dies relativ einfach beschrieben. Ich ging aber davon aus, dass dies in der Praxis aber nicht so einfach sein kann.

Als erster Schritt mussten die Schrauben der hinteren Befestigung der gesamten Aufhängung gelöst werden. Diese sassen aber extrem fest und zugänglich waren diese auch nicht gerade. In der Explosionzeichnung erkannte ich aber zwei weitere Schrauben welche die Aufhängung halten. Also habe ich einfach diese gelöst. Ist dies getan, muss man die Schrauben der Stabilastorenstange lösen. Auch die Lenkung muss von der Aufhängung getrennt werden. Dazu löst man nach der Spritzwand die Lenkstange vom Flansch. Auf dem Bild sieht man Vorne die Befestigung der Stabilisatoren und hinten die der Aufhängung (eine Mutter schon gelöst).


Es müssen auch die flexiblen Bremsleitungen getrennt werden. Da diese auf jeden Fall erneuert werden, habe ich diese einfach mit einem Seitenschneider durchtrennt. Die Aufhängung ist nun nur noch mit vier Schrauben an der Vorderseite befestigt. Nach dem Lösen dieser Schrauben, konnten wir den Wagen mit zwei Wagenhebern gleichmässig anheben. Da sich der vordere Bereich der Aufhängung schneller vom Chassis löst, kippt die Aufhängung nach Vorne und die hintere Schraube der hinteren Befestigung kann sich nicht von der Aufhängung lösen. Mit einem Brecheisen kann man aber ganz fein eine Hebelkraft auf die Aufhängung aufbringen und somit die Schraube lösen.

Nach dem der Wagen ca. 60cm angehoben wurde, konnte die gesamte Aufhängung nach Vorne weggerollt werden. Abschliessend wurde der gesamte Wagen nun auf Unterstellböcken, diese wurden an den Aufnahmepunkten der Aufhängung angebracht, abgestellt. Erstaunlicherweise ging es wirklich annähernd so einfach wie erst im Handbuch beschrieben.


Nun kann bald der Motor ausgebaut werden und die hintere Aufhängung muss auch noch weg. Danach kann ich endlich meine neue Errungenschaft gebrauchen.

Samstag, 12. Mai 2012

rebuilding Panel

Die Grundplatte des Bedienpanel hatte ich ja schon gestrahlt, grundiert und mattschwarz neu lackiert. Nun habe ich mich um die Schalter des Panels gekümmert. Diese sind stark verschmutzt und deren Funktion habe ich auch noch nicht geklärt.


Ich kümmere mich um jeden Schalter einzeln und bei allen nach dem selben Vorgehen. Als erstes prüfe ich die Funktion. Dazu benutze ich, bei mehrstufigen Schaltern, das Elektroschema und, bei allen, einen Multimeter. Wenn der Schalter geschlossen ist, sollte der Widerstand kleinstmöglich sein. Wenn dies nicht der Falls ist, wird das Schaltergehäuse geöffnet und der Schalter analysiert.

Nun widme ich mich dem Gehäuse. Entweder wird es gereinigt (bei Kunststoffgehäusen) oder es wird nass abgeschliffen. Musste ich den Schalter vorher öffnen (war beim Map- Schalter und beim Startschalter der Fall), wird der nun eingefettet und wieder zusammen gebaut.

Den vorderen Teil der Schalter (derjenige, welcher sichtbar sein wird) reinige ich mit meiner Metallpolitur. Da diese Elemente alle verchromt sind, verwende ich eine Metallpolitur dafür. Die restlichen, noch zu rettenden Chromteile an Karosserie etc. werde ich auch mit dieser Politur bearbeiten. Die Politur gibt es bei mehreren Anbietern und heisst AUTOSOL Metal Polish. Sie ist zwar relativ teuer, ist aber absolut empfehlenswert.


Es benötigt sehr viel Arbeit ,aber das Ergebnis entschädigt doch für einiges. Ich habe die Politur auch für das Schaltergehäuse nach dem Schleifen verwendet. Nun sehen die Schalter fast wie neu aus!


Sobald ich einen Schalter überarbeitet hatte, wurde er im Panel eingebaut. Es macht einen super Eindruck und ich freue mich schon auf das Endergebnis mit allen Schaltern und den überarbeiteten Anzeigen.


Übrigens: Um den Kabelbaum kümmere ich mich ein Ander mal. Ich habe da Etwas nützliches bestellt. Mehr darüber aber später....

Samstag, 5. Mai 2012

Kabelbaum

Diesen Samstag widmete ich mich dem linken, rechten und dem hinteren Kabelbaum. Den Hauptkabelbaum lass ich noch drin bis der Motor draussen ist. Dann geht dies einfacher. Den Kabelbaum beschrifte ich erst mit Klebeband da ich die Kabel immer wieder durch diverse Öffnungen ziehen muss und die Anhängeetiketten nur stören würden. Wenn die Kabelbäume aber draussen sind, werden diese natürlich "richtig" beschriftet.

Der hintere Kabelbaum ist am einfachsten. es handelt sich hierbei nämlich nur um eine Querverbindung durch den Kofferraum zwischen dem linken und rechten Kabelbaum.


An den seitlichen Kabelbäumen sind auch die Anschlüsse für die Rückleuchten angebracht. Am rechten zusätzlich noch die Nummernschildbeleuchtung und am linken die Benzinpumpe. Wenn diese Anschlüsse gelöst sind, lässt sich der Baum jeweils durch eine Öffnung in den Innenraum ziehen. Um nun einen Schritt weiter zu kommen, muss das Kabel von der Innenraumbeleuchtung an der C- Säule zurückgezogen werden.

An der B-Säule angekommen, musste ich nun die Kabel von der Beleuchtung sowie vom Türschalter (schaltet die Innenraumbeleuchtung ein und aus) zurückziehen. Auch musste der Anschluss des Handbremsenschalters gelöst werden (auf der rechten Seite). Auf der linken Seite war ein Kabel im Schweller bei der B-Säule versteckt und unbenutzt. ich habe keine Ahnung für was dies ist. Ich werde mich da mal in einem Forum schlau machen müssen.


Den Kabelbaum habe ich im hinteren Bereich ausserhalb des Autos an die Position gelegt, in welcher er im inneren des Autos war. Eventuell kann mir dies beim Zusammenbau behilflich sein.


Nach dem ich die Kabelbäume Vorne vom Hauptkabelbaum getrennt habe, konnte ich nicht mehr weiter arbeiten. Ich hatte den Verdacht, wenn ich die seitlichen Kabelbäume nun herausziehe, dass ich beim Einbau richtig Schwierigkeiten bekommen werde. Deshalb werde ich Draht kaufen und diesen am Kabelbaum befestigen und beim herausziehen des Baums einziehen. So kann ich diesen später als Einzugsdraht verwenden.

Sonntag, 29. April 2012

Überarbeitung Mittelkonsole

Vor einiger Zeit hatte ich begonnen die Instrumente der Mittelkonsole zu überarbeiten. Ich habe nun ständig daran gearbeitet, alle zerlegt und kann bei diesen reinste Elektromechanik bestaunen.


Die Gehäuse, die Gläser und der elektrische Teil bei allen Anzeigen sind noch in Ordnung und müssen lediglich überarbeitet, nicht aber ersetzt werden. Dies spart eine Menge Geld und bereitet Arbeit die Spass macht. Die Gehäuse sowie die elektrischen Anschlüsse schleife ich alle fein ab. Die Zeiger an ihren filigranen Halterungen lasse ich und reinige diese nur fein. Die Zierringe schleife ich grob ab und nass mit 320er Papier nach. Neben den Instrumenten der Mittelkonsole, kümmere ich mich auch gleich noch um den Tacho und den Tourenzähler.


Alle Geräte bekommen neue O-Ringe als Gehäusedichtung und Schrumpfschlauch als Dichtung zwischen Glas und Zierring. Die Überarbeitung der Anzeigen führe ich laufend durch. Bis jetzt habe ich die Wassertemperatur- Anzeige fertig.
Heute habe ich mich noch den Lackierungsarbeiten für die Zierringe und dem Panel für die Mittelkonsole gewidmet. Die Ringe habe ich, wie vorhin schon erwähnt, abgeschliffen. Das Panel habe ich Glasgeperlt und anschliessend nass mit 320er Papier geschliffen. Vor dem Lackieren habe ich das Panel Hinten abgeklebt und anschliessend die Zierringe schwarz glänzend und das Panel schwarz matt lackiert.

Zierringe schwarz glänzend
Panel schwarz matt (noch glänzend, da Farbe noch feucht)

Sonntag, 22. April 2012

Motorausbau - Vorbereitungen

Bevor ich mit den Vorbereitungen zum Motorausbau weitermache, habe ich erst die restlichen Teile der Innenisolation mit neuem Verdünner abgelöst. Anschliessend habe ich alle verchromten Teile mit WD40 zur Konservierung eingesprüht.

Nun ging es aber an die Vorbereitungsarbeiten. Als erstes habe ich am den Motor über das Ventil am Block und am Kühler vom Kühlwasser entleert. Viel war nicht mehr drinnen. Als nächstes habe ich die Verbindungsschläuche oben und unten gelöst und anschliessend noch die zwei Befestigungsschrauben des Kühler. Dieser konnte nun vorsichtig nach oben heraus gezogen werden.



Als nächstes waren die Hydraulikverbindungen der Kupplung dran, gefolgt von dem Öldrucksensor, dem Thermostat, dem Thermometer und dem Vor- und Rücklauf der Heizung. Nach dem abhängen der Getriebeverkabelung konnte ich mich an die Demontage der Vergaser machen. Dazu musste ich erst das Gestänge zum Gaspedal lösen. Den Startervergaser (mein MK II hat kein Choke) noch abgehängt und die Benzinleitungen gelöst konnte ich, nach lösen der Schrauben, die Vergaser abnehmen.


Nun habe ich den Knauf der Schaltung im Innenraum abgenommen und die Getriebeabdeckung abgeschraubt. So hat das Getriebe mehr Platz beim Motorausbau, da das Getriebe mit dem Motor zusammen ausgebaut wird. Nach dem Lösen von zwei Masseverbindungen habe ich das Tool zum Anhängen des Motors am Zylinderkopf angebracht.


Als letzten Schritt für Heute habe ich die Kardanwelle vom Getriebe getrennt. Unter dem Auto liegend mit viel Öl im Gesicht und Dreck in den Haaren hat es mit viel Geduld doch noch geklappt. Um den Motor nun heraus zu heben, müsste man nur noch die vorderen und hinteren Befestigungsschrauben lösen.

Verbindung Getriebe - Kardanwelle

Anstelle herausheben, kann man den Motor auch lassen und die Karosserie über den Motor heben. Dazu müsste aber das Fahrwerk abgeschraubt werden. Da ich dies ja sowieso irgendwann machen werde, wähle ich vielleicht diese Lösung. Die Entscheidung werde ich aber kurzfristig fällen.

Samstag, 14. April 2012

schon wieder Geld gefunden

Der Himmel Draussen war bedeckt und derjenige im Auto alt und schmutzig. Am Himmel im Auto kann ich etwas ändern. Deshalb muss dieser raus und später mit einem neuen ersetzt werden.
Damit der Himmel demontiert werden kann, müssen erst die zwei Sonnenblenden und deren Halteclip abgeschraubt werden. In meinem Fall sind die Sonnenblenden noch versenkt, bei späteren Ausführungen sind diese geändert worden.

zum Vergleich: meine Sonnenblenden....

.....zu den später verbauten, unversenkten, Modellen
(Foto von http://www.jag-lovers.org/saloons/carson/)
Nachdem der Innenspiegel abgeschraubt wurde, konnte nun der Himmel entfernt werden. Dazu sind die Kanten zu lösen, waren geklebt, und die Querstreben aus ihren Verankerungen zu nehmen. Nun kann man die Dämmmatten am Dach des Wagens entfernen.


Apropos Dämmmatten. Der Boden ist ja noch übersät von diesen. Wenn das Zeugs nur nicht so kleben würde. Als erstes habe ich die des Mitteltunnels entfernt. Dazu habe ich diese leicht angehoben und mit einem Spachtel vom Blech gelöst. Das alles lässt sich leider nicht in einem Stück lösen, da es immer wieder reisst. Eine undankbare Arbeit. Glücklicherweise fragte der Kollege, ob ich kein Mittel habe welches so klebriges Zeugs lösen kann. Mir viel nur die grosse Büchse Verdünner ein, die noch im Gestell steht. Bevor ich aber damit alles einweiche, habe ich erst einen Test an einer kleinen Stelle gemacht. Die Matte habe ich mit Verdünner getränkt, einwirken lassen und anschliessend mit dem Spachtel gelöst. Das funktionierte super! Was im Kleinen funktioniert, muss auch im Grossen gehen. Deshalb habe ich alle Matten mit Verdünner geflutet. Natürlich haben wir die Garagentore weit offen gelassen um frische Luft zu bekommen. Alle Matten konnten nun einfach und ohne grossen Aufwand entfernt werden. Und was war zwischen den Matten? Schon wieder ein Einräppler! Hoffentlich bedeutet dies doppelt Glück. Kann bei einem solchen Projekt nicht genug davon geben.

Lediglich die Seiten konnte ich nicht fertig machen,
da ich keinen Verdünner mehr hatte.
Um mit den Arbeiten voran zu kommen, machte ich mich nun an die Vorbereitungen zum Motorenausbau. Der Luftfilter war schon ab und ich entfernte nur noch den Ansaugtrakt. Als nächster Schritt war die Lichtmaschine dran. Um diese zu demontieren, habe ich erst den gläsernen Scheibenwaschmittel- Behälter abgebaut. Mit vier Händen und Gummiarmen kann dann auch die Lichtmaschine entfernt werden. Als letzten Schritt für Heute, habe ich noch den Auspuff gelöst.

ohne Luftfilter, Scheibenwaschmittel- Behälter, Lichtmaschine
und mit gelöstem Auspuff

Montag, 9. April 2012

der Chrom ist ab

Die restlichen Chromteile mussten Heute vom Blech ab. Als erstes waren die Verzierungen der A- Säule dran. Anschliessend konnten die Verzierungen der B- Säule, zum Teil mit Schrauben von Innen gehalten, abgebaut werden. Nun konnte ich auch, vorsichtig mit einem Spachtel, die Dachränder lösen. Die letzte Zierleiste schmückte den hineren Kotflügel. Aber auch diese musste weichen.

Die Scharniere und den Verschluss des Kofferraums habe ich auch abgebaut. Jetzt kam der fummelige Teil. Die hintere Stossstange hielt, wegen verrosteter Schrauben, bombenfest. Auch war es ein riesen gefummel mit einem grossen Gabelschlüssel hinter der kleinen Befestigung herum zu hantieren.

Als dies aber doch geklappt hat, zeigt sich der Wagen nun ohne Chrom. Ausser der Motorhaube und dem Tankdeckel sind nun keine Aussenteile mehr zu entfernen. Als nächstes werden die geklebten Dämmmatten im Innenraum, der Innenspiegel und der Himmel entfernt. Danach geht es dann langsam zum Motorenausbau.


Samstag, 7. April 2012

Schaltzentrale

Das Panel der Schaltzentrale habe ich nun zu Hause. Lange lag das Teil nicht herum, juckte es mich schon in den Fingern. Den kleinen Kabelbaum, die Anzeigen sowie die Schalter wollte ich abnehmen. Damit ich später alles wieder richtig anschliessen kann, habe ich mir, neben dem Originalschema, noch einen Anschlussplan gemacht. Dazu jeden Draht beschriftet und auch auf dem Plan vermerkt.


Die Kabel machen noch einen guten Eindruck. Ich werde den Kabelbaum aber wahrscheinlich trotzdem ersetzten. Nach dem Ausbau der ganzen Anzeigen und Schaltern war nur noch ein Blech mit Löchern übrig.


Den Kabelbaum habe ich noch fotografiert, damit ich in ein paar Monaten oder auch Jahren wieder weiss wie der "gelegen" hat.


Ich wollte noch an einer Anzeige testen, wie sich diese bearbeiten lassen. Ich habe dazu die Anzeige auseinander genommen und mehrmals den Zeiger durch den gesamten Messbereich laufen lassen. Die Anzeige von Innen und das Glas gereinigt, staubfrei gehalten und wieder zusammengesetzt. Den Ring auf der Vorderseite habe ich mit spezieller Poliermasse poliert. Das Gehäuse und die Anschlüsse habe ich nass mit 320er und anschliessend mit 600er Schleifpapier überarbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, im Vergleich zu der unbehandelten Öldruck- Anzeige.


Das Panel werde ich dann glasperlen und auf der Vorderseite neu mattschwarz lackieren. Dies entspricht dem Originalzustand. Ein paar Jahre später wurde anstelle der Farbe, Kunstleder auf der Platte aufgebracht um Kratzer zu vermeiden. Die Rückseite bleibt unlackiert, da das Metall Kontakt (Masse) zu den Geräten haben muss.